Ziel
Die Steckverbindungen zwischen Solarmodulen und Wechselrichter korrekt und sicher herstellen, um eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.
Voraussetzungen
- Solarmodule und Wechselrichter ausgepackt und bereitgelegt
- Trockene Hände und trockene Stecker (nicht bei Regen installieren)
- Darauf achten: Die Module produzieren bei Licht bereits Strom – Vorsicht beim Hantieren mit offenen Steckern
Schritte
- Polarität prüfen: Die Steckverbindungen der Solarkabel sind als Plus (+) und Minus (-) gekennzeichnet.
- Stecker ausrichten: Den Plus-Stecker des Moduls mit dem Minus-Stecker des Wechselrichters (oder Verlängerungskabel) zusammenführen und umgekehrt
- Zusammenstecken: Die Stecker gerade ineinanderschieben – nicht verkanten. Mit festem Druck zusammenfügen bis ein deutliches Klick-Geräusch zu hören ist
- Sitz prüfen: Leicht am Kabel ziehen – der Stecker darf sich nicht lösen. Falls er sich löst: Erneut zusammenstecken bis es klickt
- Alle Verbindungen prüfen: Bei zwei Modulen sind insgesamt 4 Steckverbindungen herzustellen (2x Plus, 2x Minus an den PV1/PV2 Eingängen des Wechselrichters)
- Kabelmanagement: Kabel mit Kabelbindern fixieren, damit sie nicht im Wind flattern oder an scharfen Kanten scheuern. Kabel nicht knicken
- Abschließende Prüfung: Nach dem Anschluss prüfen ob die LED am Wechselrichter aufleuchtet (bei Sonneneinstrahlung)
Erwartetes Ergebnis
Alle Steckverbindungen sitzen fest und sind hörbar eingerastet. Die Kabel sind ordentlich verlegt und geschützt. Der Wechselrichter erhält Strom von den Modulen (LED leuchtet).