Maximale Einspeiseleistung
In Deutschland gilt für Balkonkraftwerke eine maximale Einspeisegrenze von 800 W pro Stromzähler. Wechselrichter mit bis zu 800 W Ausgangsleistung dürfen Sie daher genehmigungsfrei betreiben. Die Solarmodule selbst dürfen mehr Leistung haben – bis 2.000 Wpeak. Dass die Module mehr Leistung haben als der Wechselrichter, ist gewollt: Selbst wenn maximal 800 W ins Hausnetz fließen dürfen, erreichen Sie mit stärkeren Modulen die 800 W öfter und länger am Tag. So arbeitet Ihre Anlage mehr Stunden in der optimalen Leistungsklasse.
Netzladung des Speichers unterbinden
Eine automatische Ladung aus dem Netz findet nur noch statt, wenn Sie einen Energieplan erstellt haben, der dies explizit vorschreibt, oder wenn der Ladestand (SOC) den Mindestwert um mehr als 5 % unterschreitet (Notfallbeladung zum Schutz des Akkus).
Erklärungen zu den Betriebsmodi
Je nach Konfiguration verhält sich das System unterschiedlich:
- Zwangsentladung: Das System speist eine fest eingestellte Leistung konstant in Ihr Hausnetz ein. Wenn die aktuelle PV-Leistung dafür nicht ausreicht, wird die Differenz aus dem Speicher ergänzt.
- Überschussladung: Diese Funktion ist nur im Smart-Meter-Modus verfügbar. Sie ermöglicht es, überschüssigen Strom von anderen Energiequellen im Hausnetz (z. B. eine weitere PV-Anlage) in den Speicher zu laden.